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"Irgendwo auf der Welt gibt es Hoffnung"

Untertürkheim: DaimlerChrysler Chor & BigBand geben Benefizkonzert zu Gunsten von Star Care

28. Juni 2005
Sängerhalle Untertürkheim

Cannstatter Zeitung

Die Swing- und BigBand-Ära feierte am Sonntagabend in der Sängerhalle eine grandiose Wiedergeburt. Der Mercedes-Benz Chor und die DaimlerChrysler BigBand luden zu einem gemeinsamen Benefizkonzert zugunsten der Hilfsorganisation Star Care und trotz Freibadwetter füllten etwa 300 Konzertbesucher Untertürkheims Kultur- und Kongresszentrum bis auf den letzten Sitzplatz. Die Sängerinnen in roten und die Männer in blauen T-Shirts sommerlich frisch gekleidet, eröffnete der Chor das Konzert mit einem flotten Tango: Franz Grothes "Auf den Flügeln bunter Träume" und anschließend "Irgendwo auf der Welt" aus dem Film "Der blonde Traum" stimmte die Zuhörer im bestens klimatisierten Saal auf den bes(ch)wingten Abend ein. Nicht nur der Rhythmus des Dreißiger-Jahre-Schlagers sondern auch der Text von dem kleinen bisschen Hoffnung, den es irgendwo auf der Welt gibt, passten ideal zum Zweck des Konzertabends: Den Erlös des Abends spendeten Chor und BigBand der Hilfsorganisation Star Care. Volker Stauch, der Leiter des Untertürkheimer Motorenwerks und Mitbegründer des gemeinnützigen Vereins, brachte den Zuhörern die Mitarbeiter-Initiative nahe. "Geboren wurde die Idee während einer Weihnachtsfeier im Jahr 1995. Statt Geschenke zu empfangen, wollten wir kranken und Not leidenden Kindern helfen." Aus der einmaligen Weihnachtsaktion ist mittlerweile ein gemeinnütziger Verein geworden, der mit außergewöhnlichen Aktionen Spenden sammelt, um soziale Projekte für Kinder zu unterstützen. Star Care griff der Olgäle-Stiftung, dem Schlupfwinkel aber auch Einzelprojekten unter die Arme und organisierte einen fantastischen Wilhelma-Tag für behinderte und nicht behinderte Kinder. Doch auch Spender – so das Vereinsziel – sollen nicht nur Geld geben, sondern Sternstunden erleben.

Pressefoto

Mit Swing-Klassikern, fetzigen Big Band- und Popsongs begeisterten der DaimlerChrysler Chor und die Big Band die Besucher des Benefizkonzerts.


Die DaimlerChrysler-Mitarbeiter sorgten am am Sonntag für kulturelle Höhepunkte: Mit "Eleni" und "Mit Musik geht alles besser" verabschiedete sich der Mercedes-Benz-Chor nicht nur in die Pause. Schirmherr Volker Stauch durfte nämlich als Taufpate fungieren und "erstmals in meinem Leben" eine Namensänderung vornehmen. Aus dem Mercedes-Benz wurde der neue DaimlerChrysler Chor. Die Sänger passten damit auch namentlich zur Begleitcombo, die als DaimlerBigBand den Zuhörern mit fetzigen BigBand-Evergreens wie "Opus one" oder "Sing, sing, sing" einheizte. Bei Swing- Standard "Alright, okay" und dem Natalie Cole-Hit "Almost like being in love" überzeugte Solistin Karin Fitzel. Gemeinsam zelebrierten Chor, Solistin und BigBand dann den hitverdächtigen Jubiläumssong "Das Herz sind wir."

Zuhörerherzen schlugen auch nach der Pause höher. Mit dem Duke Ellington- Titel "Take the A-Train" und von Fitzel grandios gesungenem "Route 66" riss die BigBand die Zuhörer zu Beifalls- und Mitklatsch-Stürmen hin, und der DaimlerChrysler Chor ließ bei Popoldies wie "Sailing", "Bridge over troubled water", Abba-Hits sowie "We are the world" – die Live Aid-Hymne – kaum eine Verschnaufpause zu. Entsprechend wild und famos beendeten Chor und BigBand mit "The lion sleeps tonight" das mitreißende Konzert, durch das der Sprechkünstler Peter Gorges führte.

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